Gentlemen, das Sauwetter hat mich einen lang gehegten Gedanken in die Tat umsetzen lassen: Meine alte Zanderjigge 2,70 lang, WG 10-45 Gramm stand einfach nur noch rum. Sie hat mir u.a. 2003, dem Jahr ihrer Anschaffung, meinen ersten Meterhecht bezwungen und war zu ihrer Zeit nicht nur vom Preis, sondern auch von der Performance her in etwa die Spitze des Fortschritts. Also 2,70 sind mir zum Spinnfischen mit der BC etwas zu lang. Ohne größere Skrupel wurde sie fein säuberlich über dem Handteil abgesägt und entringt. Der durchaus straffe Blank entsprach so auch meinen Vorstellungen. Er mißt 7 Fuß, 5 1/2 Zoll.
Bastelecke
1 1/2 Baitcastrute - Eigenbau für´s etwas derbere
- Sonntag, den 13. Februar 2011 um 12:53 Uhr
- Klaus Garnatz
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Ein Dornröschen wurde erweckt
- Donnerstag, den 03. Juni 2010 um 11:10 Uhr
- Klaus Garnatz
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Gentlemen, ich gebe zu, dass es mir einen Riesenspaß macht, aus manchem Begleiter meiner Jugendzeit ein auch heute voll funktionstüchtiges Unikat herzustellen. Diesmal hat es einen an die 50 Jahre alte DDR Veteran getroffen, der bestimmt Jahrzehnte beim Schwiegervater meines Bruders im Keller verschlafen hat. Daher nenne ich sie einfach mal Dornröschen.
Dornröschen ist eine bei 1,50 m zweigeteilte Kinder- Urlaubs- oder Spaßrute mit dem Taufnamen "Weekend". Ganz deutlich ist zu lesen: FIWA VEB Sächsische Glasfaser-Industrie Sebnitz und ganz klein: Made in German Democratic Republik. Ach so.... Wurfgewicht bis 15 Gramm steht auch noch drauf.
Baitcaster aus alter Spinnrute
- Sonntag, den 07. März 2010 um 15:43 Uhr
- Klaus Garnatz
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Seit etwa 10 Jahren fischte ich u.a. auch mit einer feinen Spinnrute der YAD-Serie namens "Denver". Sie war damals noch mit einer einlaminierten zarten Voll-Carbon-Spitze versehen. (Die Neuen haben 2 aufsteckbare Spitzen unterschiedlicher Härte).
Wurfgewicht 1 - 10 Gramm in einer Länge von 2,10 m. Was mich schon immer daran gestört hat, war das relativ hohe Gewicht. Schuld daran waren m. E. die doch etwas gewichtige Endkappe aus Vollmaterial mit Gummi-Stopfen, wie auch der recht schwere kompakte Rollenhalter. Dadurch war sie allerdings relativ gut ausgewogen. Deswegen habe ich auch immer gerne mit ihr gefischt; warf sie doch leichteste Gewichte fast ganz von alleine. Sie hat auch nicht gezuckt, als sich eine fast 5-pfündige Bachforelle am Köder vergriffen hat und sogar einen neunpfündigen Hecht konnte ich problemlos mit ihr ausdrillen.
Jerkvorfach(Titan) selbstgemacht
- Montag, den 01. Februar 2010 um 22:20 Uhr
- Peter Plantage
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Auch die Frage warum man Vorfächer selbst herstellt ist einfach zu beantworten. Zum einen kann man so die qualitatitiv besten Materialien in ein Vorfach verbauen, zum anderen hat niemand anderes Schuld als man selbst, sollte es doch mal zu einem Abriss kommen ;-) Weiterhin können Snaps, Wirbel, Klemmhülsen, Schrumpfschlauch und natürlich das Vorfachmaterial je nach Gusto verbaut werden. Jeder hat da doch seine eigenen Vorlieben und Erfahrungen. Zum Jerken verwende ich ausschließlich Titan der 30lbs - Klasse (13,6kg). Dies resultiert daraus, dass dieses Material genau die Steife besitzt, um einen Überschlag des Köders beim Auswerfen zu verhindern, aber dennoch flexibel genug ist, den Lauf der Hardbaits nicht zu beeinträchtigen.Titan wurde für die Raumfahrt entwickelt und ist somit sehr strapazierfähig und belastbar. Es ist haltbarer als herkömmliche Stahlvorfächer(korrosionsfrei) und 45% leichter als Stahl. Letzteres ist gerade beim Einsatz von Suspendern ein klares Pro für Titan.
Pimp my Spinner
- Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 19:19 Uhr
- Peter Plantage
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Der Spinner ist, war und wird wohl immer ein fängiger Köder sein. Kaum ein Raubfisch der diesen verschmähen würde. Fängt dieses Stück Blech nicht nur Raubfische in Beißlaune. Nein, ein Spinner gibt dem Angler, wie kaum ein anderer Köder vermag, sich die Aggressivität und Neugier der Flossenträger zu nutze zu machen. Meist ist es gar nicht der vermeintliche leichte Happen, sondern eher der Forchungsdrang bzw. die Revierverteidigung die uns den Fisch an den Haken bringt. Aber wie wir alle wissen haben Fische nun mal keine Hände ;-) Sie können den Eindringling nicht einfach mal schuppsen oder dieses glitzernde Ding begrabbeln. Vielmehr wird diesem sonderbaren, Druckwellen aussendenden "Etwas" nur gefolgt sowie hin und wieder angestuppst. Doch so fangen wir keine Fische! Abhilfe ist der sog. Bucktail. Ein zusätzlicher Reiz, welcher den Beißreflex auslösen soll und bewiesener Maßen auch tut. Wie man diesen "Köder am Köder" ohne aufpetzen der alten Drillinge und unter Verwendung eines Sprengrings anbringt, erfahrt Ihr jetzt....

